Dass Heiratsschwindler noch längst nicht verschwunden sind, belegt ein aktueller Fall aus Salzgitter, der im Vorfeld schon immer mal medial von sich reden machte.

Und er zeigt einmal mehr, dass die Lügner, Betrüger und Fremdgeher nach wie vor auf der Suche nach potentiellen Opfern sind. Man darf davon ausgehen, dass sie sich sowohl offline als auch online in die Herzen der jeweiligen Frauen schleichen.

Der Lügner im hier porträtierten Fall hat sich von verschiedenen Frauen teilweise derartig hohe Summen geliehen, dass man ungläubig den Kopf schüttelt, wie leicht die Damen es dem Betrüger machten.

Vor allem seine Geschichten, die er präsentierte, um an das Geld der jeweiligen Frau zu kommen, hätten doch stutzig machen sollen! Einmal sei angeblich der Enkel vergiftet worden, ein anderes Mal wurde Geld benötigt, um angeblich eine Schlägerei „abzuwickeln“. Wieder ein anderes Mal brauchte der Betrüger Bares, um ominöse Schläger fernzuhalten.

Mal ganz ehrlich: gerät Frau an einen Mann, der ihr mit solchen Geschichten kommt, sollte man die Lage rational analysieren! Aber ganz genau! Denn diese abstrusen Storys klingen ja schon beim Lesen so unglaublich, dass sich einem die Haare sträuben! Gewiss – man steckt selbst nicht drin in einer solchen Situation und wenn Emotionen, Liebe oder Sex ins Spiel kommen, sitzt die rosarote Brille eben oft wie angeklebt auf der Nase….

Wir erleben das auch immer wieder im Gespräch mit Frauen, mit denen wir im Zusammenhang mit unserem Portal www.wen-datet-er-noch.de in Kontakt kommen. Nicht wenige von ihnen erzählen uns im Nachgang – wenn der betreffende Mann als Betrüger, Lügner, Romance-Scammer oder Fremdgeher entlarvt wurde – dass der Anfang ganz anders war und diese Frauen den jeweiligen Männern wirklich vertrauten beziehungsweise sich sicher waren, der „Liebe des Lebens“ begegnet zu sein.

Bis – ja, bis es sich dann eben doch meldet: das ungute Bauchgefühl. Leider neigen viele Frauen dazu, es zu überhören und ignorieren es deshalb auch erstmal. Der Spruch „hinterher ist man immer schlauer“ könnte eigens für Frauen erfunden worden sein, die von Männern betrogen, belogen und finanziell ausgenommen worden sind.

Beispiele, wie das aussehen kann, liefert der eingangs erwähnte Artikel über Heiratsschwindler Günther W. auf news.38.de wie folgt:

„Im April 2015 lernte Günter W. sein nächstes Opfer kennen. Zu Bianca W. unterhielt er über sechs Monate eine lose, sexuelle Beziehung. In dieser Zeit lieh er sich unter erfundenen Vorwänden, mehrere Tausend Euro. Ihr erzählte er, man habe während eines Türkei-Urlaubs 10.000 Euro von seinem Konto gestohlen.

Die dritte Geschädigte Gudrun J. habe W. 2016 kennen gelernt. Wieder sei er schnell bei ihr eingezogen und habe mehrfach ohne Sicherheiten vierstellige Summen geliehen. Zudem habe er immer wieder heimlich deren EC-Karte aus der Handtasche entwendet, um Geld abzuheben. Gudrun J. verlor insgesamt fast 17.000 Euro und schließlich noch ihr Auto, das W. nach dem Diebstahl des Fahrzeugbriefes veräussert haben soll.“

Besagter Liebesbetrüger hat sich aber noch größere Summen erschlichen – so heißt es in dem Beitrag weiter:

„Allein die Hauptgeschädigte Elisabeth D. soll der Angeklagte über vier Jahre um insgesamt 83.700 Euro erleichtert haben“

Dem Medienbericht zufolge lernte der Betrüger Elisabeth D., die heute 75 Jahre alt ist, auf einer Datingplattform im Internet kennen.

Dort tummelt sich ja sowieso gern alles, was Böses im Schilde führt: vom Romance-Scammer bis zum eiskalten Fremdgeher sind sie alle im Web vertreten, meist harmlos daherkommend in Singlebörsen jedweder Couleur.

Doch während man bei einem neu kennengelernten Mann, der einen in Sachen Paralleldating oder/und fremdgehen hinters Licht geführt hat, „nur“ mit Herzeleid geplagt ist (das einen selbstverständlich für lange Zeit emotional richtig lahmlegen kann), leidet man bei einem Betrüger, der Liebe vorgegaukelt UND einen finanziell ausgenommen hat, doppelt – oft über Jahre!

Nicht selten ist der finanzielle Schaden nicht mehr zu kompensieren und das Geld auf ewig futsch!

Deshalb kann man gar nicht genug an Frauen, die auf der Suche nach einem neuen Mann sind, appellieren:

Schicken Sie weder einem Mann, den Sie noch nicht einmal persönlich gesehen haben Geld, noch helfen Sie einem Mann, der erst kurze Zeit in ihrem Leben ist und schon mit Geldforderungen oder – bitten an Sie herantritt, finanziell aus!

Finger weg, Finger weg, Finger weg – in den allermeisten Fällen sind nicht Sie das „Objekt der Begierde“ sondern Ihre materiellen – vielleicht vermögenden – Verhältnisse.

Fallen Sie nicht darauf rein! Und: wenn Sie schon ein komisches Bauchgefühl haben, lesen Sie sich gern mal durch unser Magazin, hier gibt es dazu viele Artikel! Auch das Portal wen-datet-er-noch.de kann hier eine Chance auf Gewissheit sein.

Bildnachweis: pexels.com

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