Daya Seto

Verheiratet und doch mal für ein Schäferstündchen mit der Geliebten oder einer Prostituierten verschwinden: Das passiert weltweit jede Stunde -zig Millionen Mal und ist sogar bei manchen Prominenten hierzulande meist nur einen kurzen Aufreger wert.

Da die Untreue gebundener oder verheirateter Männer häufig als eine Art „Kavaliersdelikt“ gesehen wird, macht man darum meist kein großes Aufhebens, schon gar nicht, wenn Männer untereinander von fremdgehenden Kumpels wissen.

Familienvater hat sich mit Fremdgehen in Japan keinen Gefallen getan

Ganz anders im fernen Japan: Dort wird mit dem Bekanntwerden des Fremdgehens eines verheirateten Mannes sehr viel anders umgegangen, als in Deutschland oder generell in Europa. Dies zeigt der aktuelle Fall eines Profi-Sportlers, den ein kleines Stündchen aushäusiger Sex fast die Karriere gekostet hat. Es handelt sich um den Spitzensportler Daya Seto (im Bild), im Bereich Schwimmsport ein Superstar.

Das Magazin ran.de schreibt in einem Artikel vom 06. Oktober 2020 dazu unter anderem folgendes:

„(…)Die Sache flog auf, das „Shukan Shincho“-Magazin berichtete über das sündige Auswärtsspiel des verheirateten Japaners. Im Prinzip wäre dies nun Setos Privatsache, wenn der Schwimmer nicht Werbestar und das Gesicht des Nationalen Olympischen Komitees für die Spiele 2021 in Tokio wäre. Denn Seto, der mit der ehemaligen Turmspringerin Yuka Mabuchi verheiratet ist und mit ihr zwei Kinder hat, präsentierte sich in Werbefilmen stets als vorbildlicher Familienvater. „Mein unverantwortliches Handeln hat meine hochgeschätzte Familie verletzt und bei meinen Unterstützern für Ärger und Bestürzung gesorgt“, entschuldigte sich der 26-Jährige: „Mit tiefstem Bedauern werde ich mit meiner Familie diskutieren, was als nächstes passiert.“ Besonders übel wurde Seto genommen, dass der Besuch im Stundenhotel stattgefunden haben soll, nachdem er seine Tochter in der Kindertagesstätte abgesetzt hatte und danach wieder abholte.(…)“

Andere Länder, andere Sitten – auch beim Seitensprung

Und weiter heißt es über den Seitensprung:

„(…)Während anderswo die Sache vielleicht mit einer reumütigen Entschuldigung abgehakt gewesen wäre, ist es in Japan in so einem Fall aber nicht mit ein paar bedauernden Worten getan. Seto trat von sich aus als Kapitän der japanischen Schwimmmannschaft zurück, er kündigte auch seinen Job beim Olympischen Komitee. Die japanische Fluggesellschaft ANA kündigte Setos Werbevertrag, der ihm der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zufolge mehr als 800.000 Euro im Jahr einbrachte. Andere Sponsoren zogen nach.(…)

Einmal mehr zeigt dieser Fall, dass das Fremdgehen bei Prominenten hoch im Kurs steht. Das war schon immer so und wird sich wohl auch zukünftig eher nicht ändern. Die Leichtsinnigkeit, mit der bekannte Männer ihre festen Beziehungen auf`s Spiel setzen, verwundert allerdings immer wieder.

Dass sie in gewissen Situationen tatsächlich nur mit dem unteren Bereich ihres Körpers „denken“ dürfte einmal mehr als gesichert gelten…!

Recherche-Nachweis: ran.de

Bildnachweis: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Gian Mattia D’Alberto/Lapresse

 

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