Stashing, Bashing, Ghosting, Benching – in der Welt der Singles, der Paare, der Lügen und des Kennenlernens werden gefühlt monatlich neue Begriffe kreiert.

So gut wie alle gängigen Phänomene, die in der letzten Zeit dahingehend eine Rolle gespielt haben, wurden hier im Magazin beleuchtet. Insofern wollen wir Ihnen auch den neuesten angeblichen „Trend“-Begriff nicht vorenthalten.

Er lautet „Micro-Cheating“ und wird medial als das „Mini-Fremdgehen“ bezeichnet. Und: wie immer, ist das, was sich dahinter verbirgt, freilich nichts Neues.

Nur wurde dies „früher“ als „Vertrauensbruch“ oder/und als „Hintergehen“ bezeichnet. Und nichts anderes ist der stylish daherkommende Begriff „Micro Cheating“.

In einem diesbezüglich veröffentlichten Bericht auf Glaomour.de liest sich das wie folgt:

„Sie fragen sich jetzt, woran man „Micro Cheating“ erkennt? Da gibt es genügend Beispiele: Der Partner schreibt regelmäßig (und heimlich!) mit einer anderen Person, liked und kommentiert immer wieder Bilder von jemandem, den Sie nicht kennen oder verbringt jeden Tag seine Mittagspause mit einer Kollegin, von der Sie noch nie etwas gehört haben. Auch typisch: Er erzählt neuen Bekanntschaften nicht, dass er in einer Beziehung ist oder speichert Handykontakte unter einem falschen Namen.“

All das ist natürlich –  Sie ahnen es bestimmt schon – der allseits bekannte „alte Wein in neuen Schläuchen“.

Denn: schon seit es das Internet gibt, schreiben sich dort Frauen ihren Kummer von der Seele – auch und gerade in Beziehungs- und Kennenlern-Angelegenheiten.

Das was heutzutage angeblich zum „Micro-Cheating“ gehört, war und ist bis heute Thema im Internet, vor allem in Frauenforen.

Vordergründig beklagen Frauen in anonymen Web-Foren das heimliche Schreiben ihrer (neu kennengelernten) Männer mit anderen Frauen – Diskussionen, ob das schon Fremdgehen ist, gibt es zuhauf.

Die meisten Frauen plädieren dafür, dass das schon irgendwo ein Stück weit fremdgehen ist – ein Vertrauensbruch allemal. Ebenso die Tatsache, wenn ER Handy-Kontakte mit anderen Frauen oder mit einer einzigen anderen Frau unter einem anderen Namen abspeichert.

Die wenigsten Frauen dürften das locker sehen.

Und weil ein solches Gebaren eben heute leider oftmals an der Tagesordnung ist, wurde wahrscheinlich für dieses Agieren der Begriff „Micro-Cheating“ kreiert.

Klingt sogar ein bisschen besser als „Vertrauensbruch“ oder „Lüge“.

Im Endeffekt ist es aber wirklich egal, welchen Namen das Kind hat – wird man (FRAU) auf diese Art und Weise hintergangen, ist das extrem verletzend. Und nicht nur das: ein solches Verhalten zieht in den meisten Fällen dann doch auch noch echte Untreue, mieses Fremdgehen, nach sich.

Zumindest zeigen uns das die Erfahrungen, die wir im Kontakt mit Nutzerinnen oder Interessentinnen unseres Treuetestportals wen-datet-er-noch.de gemacht haben.

Vor allem bestätigen uns die allermeisten Frauen, dass dem echten Betrug genau solche – vermeintlichen – Kleinigkeiten vorausgegangen sind.

Im Endeffekt war dann doch immer eine andere Frau im Spiel und nicht selten folgte dem Ganzen ein Beziehungsaus.

Ob der nun aufgrund von „Micro-Cheating“ oder ganz profanen Lügen geschah, dürfte für betrogene und belogene Frauen unerheblich sein.

Es ist – nach wie vor – was es ist: ein mieses und fieses Gebaren, das immer, wirklich immer, verletzend ist.

Insofern: wenn man(n) so agiert, meint man es in den wenigsten Fällen ernst.

Frauen, die derlei Agieren mitbekommen, sollten deshalb ihre Konsequenzen ziehen. Unbedingt! Vor allem die Frauen, die von solche Spielchen bereits in der Kennenlernphase Wind bekommen.

Besser wird es meistens nicht….

Bildnachweis: pexels.com

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