Frau auf Sofa

Unter dem Titel  „Neue Grenzenlosigkeit – freie Liebe ist die Zukunft“ hat Lan Hornscheidt dieser Tage einen Artikel auf welt.de veröffentlicht. In schwer les- und nachvollziehbarer Form und einer verschwurbelten Art und Weise sieht die Gender-Person die Zukunft von freier Liebe geprägt. Im Zusammenhang mit dem Beitrag sollte man allerdings wissen, dass sich Lann Hornscheidt,  der Verfasser/die Verfasserin dieser Zeilen weder als Mann noch als Frau sieht. Mehr noch: Hornscheidt verwies vor längerer Zeit darauf, dass man einfach ein X an ihre Berufsbezeichnung  hängen solle (Profx). Und sie klagte juristisch, weil sie sich in amtlichen Dokumenten nicht zwischen der Auswahl „Mann“ und „Frau“ entscheiden mochte. Ein klassischer Fall von Gender-Gaga also.

Freie Liebe hierzulande eher von Mini-Minderheit gelebt

Geboren ist Lan Hornscheid als Frau, irgendwann muss sie sich dann Richtung Gender-Person entwickelt haben. Ihr persönliches Ding – ganz klar. Klar jedoch ist bei solchen Leuten nicht, warum gerade sie meinen, dass die freie Liebe die Zukunft sein soll. Oder auch die Polyamory-Beziehung, der Hornscheidt offenbar ebenfalls nicht abgeneigt ist. Letztere Beziehungsform ist eine Beziehungsart, bei der man mit verschiedenen Partnern eine Beziehung führt. Hierzulande dürfte die Zahl derer, die so leben, wohl noch unter einer Mini-Minderheit liegen. Und auch die freie Liebe ist bekanntlich kein wirklich gesellschaftsfähiges Konzept in Deutschland. Das sieht man nicht nur an diesem Magazin hier, sondern an vielen Millionen Beiträgen im Web, in denen sich belogene oder/und betrogene Frauen und Männer im Netz digital ausweinen und austauschen.

Wäre diese Beziehungsart anerkannt oder gar von der Masse der Bevölkerung erstrebenswert, sähen Beziehungen logischerweise anders ist. An dem ist es aber nicht, im Gegenteil: Selbst jungen Leuten ist es heutzutage wichtig, eine vertrauensvolle Partnerschaft einzugehen bzw. zu führen. Nicht zuletzt die stabil bleibenden und nach oben tendierenden Eheschließungen sind der beste Beweis dafür.

Trotzdem wird medial jedoch Personen wie Lann Hornscheidt stets eine breite Bühne geboten. Unsichere Seelen, die nicht wissen, welchem der angeblich -zig Geschlechtern sie angehören, werden in Funk, Radio, Web und Fernsehen so dargestellt, als sei ihre Lebensweise die gängige und der Otto Normalo mit Familie und zwei Kindern eine aussterbende Spezies.

Das sieht man einmal mehr an dem besagten Artikel, der dem Leser vorgaukeln soll, dass freie Liebe zukünftig das Beziehungs-Nonplusultra ist.

Ohne Verantwortung für Kind & Familie lässt sich freie Liebe leicht propagieren

Unweigerlich fragt man sich, warum solche spleenigen Annahmen einer Mini-Minderheit so todernst propagiert werden, als sei da wirklich was dran? Unter einem Satire-Button wären Artikel von Gender-Befürwortern besser aufgehoben. Das Gegenteil aber ist der Fall: Seit einigen Jahren werden in den Medien gebetsmühlenartig Beziehungsmodelle als „total normal“ propagiert, die für die Mehrheit weder erstrebenswert noch vorstellbar sind.

Dass jemand wie Lann Hornscheid, der/die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlt, die freie Liebe propagiert, ist nachvollziehbar. Hat sie doch keine Verantwortung für ein Kind und wenn man den Infos über „es“ im Netz liest, ist diese Person offenbar auch Single. Klar, lässt es sich da von Beziehungsmodellen schwärmen, die an keine einzige Person mehr gebunden sind.

Damit steht sie allerdings auf verlorenem Posten, da der Großteil der Frauen und Männer in Deutschland das Gegenteil dieses Modells lebt, leben will oder danach strebt. Das Wunschdenken der Gender-Gaga-Fraktion ist und bleibt, was es ist: Wunschdenken eben.

Die meisten Deutschen wünschen sich Treue und Verbundenheit

Für die allermeisten anderen Deutschen gilt in Herzensangelegenheiten, das, was schon immer gegolten hat: Treue, Liebe, Verbundenheit und Vertrauen. Und auch wenn die Scheidungszahlen und Trennungen hoch sind: Kaum jemand möchte nach einem Beziehungsende polyamory-mäßig durch die Gegend irrlichtern und sein Liebe- und Beziehungsleben mit verschiedenen Partnern teilen.

Hier gilt: Neuer Partner, neues Glück. Und immer wieder der Wunsch, es möge von Dauer sein.

Die freie Liebe indes wird ein Modell einer kleinen Schar von Anhängern bleiben. Und sich niemals als Beziehungsart der Zukunft durchsetzen!

Bildnachweis (Symbolbild): pexels.com / Nicolas Postiglioni

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