„Ist er mir untreu?“, „Gibt es eine andere Frau“, „Datet er heimlich eine andere?“ – Für Frauen, die sich diese Fragen stellen, ist im Alltag nichts mehr, wie es war.

Denn hat einmal das Misstrauen seinen Weg gefunden und gibt es Anzeichen dafür, dass der langjährige Partner – oder auch der erst kürzlich kennengelernte Mann – falsch spielt, ist es für weibliche Zeitgenossinnen nahezu unmöglich, die Tage normal zu verbringen.

Wenn eine Frau meint, von ihrem Partner hintergangen zu werden, sind freilich nahezu immer gewisse Signale vorausgegangen, die zu diesem Verdacht geführt haben.

Und das spielt sich fast immer gleich ab – viel Spielraum für Neues gibt es nicht in Sachen Seitensprung, Paralleldating & Co. Meist sind nur die Situationen, in denen Frauen das erste Mal misstrauisch werden, individuell, das Gebaren der Männer jedoch nicht.

Heutzutage kann man davon ausgehen, dass in Sachen Fremdgehen stets das Digitale und Technische eine Rolle spielt – denn ohne Internet, Handy und diskretes Online-Banking kann man(n) der Untreue kaum frönen.

So ist es kein Wunder, dass wir von Nutzerinnen unseres Fremdgeher- und Lügner-Aufdeckportals wen-datet-er-noch.de immer wieder hören, dass ihre jeweiligen Partner (oder die neu kennengelernten Männer, mit denen sie in einer frischen Beziehung leben), mittels Laptop oder Handy ihre geheimen Flirts organisieren.

Wie erwähnt, wird das durch die Partnerinnen meist nur zufällig entdeckt – zum Beispiel, wenn SIE das Zimmer betritt, während ER, statt an einer beruflichen Präsentation zu arbeiten, in einen Singlebörsen-Flirt vertieft ist und SIE das mitbekommt. Mittlerweile kennt man ja die prägnanten Logos von neu.de, Elite-Partner und wie die Anbieter von Online-Dating alle so heißen.

Meist klickt der so Ertappte die betreffende Internetseite gleich weg oder klappt das Laptop rasch zu – nicht ohne oft noch eine billige Ausrede zu gebrauchen, warum er dort gerade unterwegs war.

Die meisten Frauen nehmen den jeweiligen Männern das natürlich nicht ab – und sind ab da (kein Wunder!) mit einem negativen Missbrauchs-Gefühl infiziert, das sich auch nicht so leicht abschütteln lässt.

Denn was soll man (FRAU) davon halten, wenn der Partner, der vor Tagen blitzschnell die Online-Dating-Seite weg geklickt und sich ertappt gefühlt hat, nur kurze Zeit später am späten Nachmittag Bescheid sagt, dass es „abends später wird“?

Natürlich wird die betreffende Frau grübeln, ob das stimmt oder er vielleicht nicht doch mit einer anderen Frau unterwegs ist?

Das führt dazu, dass das Misstrauen von nun an zum ständigen Alltagsbegleiter wird und die meisten Betroffenen in ihren Gedankengängen nicht zur Ruhe kommen.

Oft sind gute Freundinnen eine Hilfe – manchmal aber auch nicht. Denn die Reaktionen aus dem näheren Umfeld reichen meist von einem empörten „Du – der betrügt Dich!“ bis zum beschwichtigenden „Nun sieh mal keine Gespenster!“.

Keine einfache Situation für die jeweilige Zeitgenossin – ganz klar.

Sie wird sich – zu Recht! – unablässig fragen, ob Lügen im Spiel sind oder sie ihren Partner vielleicht doch zu Unrecht verdächtigt?

Wer als Frau den Partner aber auf Singlebörsen-Seiten erwischt hat oder zufällig mitbekam, wie er sich mit der Tinder-App beschäftigt, der wird seine Zweifel wohl nicht so ohne weiteres beiseite wischen können. Verständlich!

Deshalb ist es auch ganz normal, wenn man (FRAU) dem nagenden Misstrauen nachgehen und die aufkommenden Zweifel schnellstmöglich beseitigen möchte.

Denn mit diesem schalen Gefühl auf Dauer zu leben, ist kaum möglich – zu dominant macht es sich in einem breit und führt obendrein nicht selten zu Schlafstörungen, depressiven Phasen oder übler Laune.

Nicht gerade Begleiterscheinungen, die für einen harmonischen Alltag wichtig sind. Wer sich in einer solchen Situation dafür entscheidet, seinem Misstrauen nachzugehen, dem kann – ganz ehrlich – kein Vorwurf gemacht werden!

Egal, ob eine Frau die Gewissheit mit Hilfe einer Freundin sucht, einen Detektiv bucht oder eben Portale wie wen-datet-er-noch.de nutzt:

all das – wie verwerflich das für Außenstehende auch sein mag –  tut sie für sich, für IHR Wohlbefinden, für IHRE Gewissheit. Sie dann irgendwann zu haben – auch wenn sie Hartes zutage fördert – ist allemal besser, als sich über lange Zeit mit dem nagenden Gefühl der Ungewissheit zu quälen.

Denn – man kann es nur wiederholen: das Leben ist zu kurz, um belogen oder betrogen zu werden. Und wenn sich alles als unzutreffend erweist, dann umso besser. Auch wenn das leider selten ist.

Bildnachweis: pexels.com

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