woman defending herself with her hands from the boomerangDie Seitensprung-Story von Frankreichs Ministerpräsident Hollande sorgte tagelang für Schlagzeilen.

Vor allem der öffentlich zelebrierte Schmerz seiner Lebensgefährtin Valèrie Trierweiler beherrschte das mediale Geschehen.

Sie hatte sich – mit gebrochenem Herzen und einem Schock sowieso – in eine Klinik zurück gezogen. Dass sie damit die Presse anlockte, war wohl einkalkuliert.

Meine Meinung zu Hollande habe ich bereits kundgetan, indem ich für ein „rausschmeißen“ eines solchen Fremdgehers plädierte (siehe Artikel unten) und es bestätigt mal wieder die Tatsache, dass wohl kaum ein Mann mit Macht, Erfolg oder Einfluss – vom Präsidenten über den Schauspieler bis zum Geschäftsführer von nebenan – vom Fremdgehen lassen kann. Fast könnte man sich in der Tat zu dem Spruch hinreißen lassen „alle Männer gehen fremd – wenn sie denn die Gelegenheit dazu haben“. Dass Leute, die weit oben an der Spitze von Macht, Geld und Erfolg agieren, Gelegenheiten zur Genüge haben, ist ja sowieso klar.

Aber man würde natürlich den wirklich treuen, ehrlichen Männern unrecht tun, mit so einem Ausspruch. Ganz abgesehen von den Kritikern und Missgönnern, denen unser Service ein Dorn im Auge ist.

Egal.

Fakt ist, dass es nun mal tagtäglich passiert – das Fremdgehen in der Welt der Mächtigen, Schönen und Reichen. Nicht alles kommt raus, aber einiges eben doch.Das prominente Beispiel Trierweiler / Hollande allerdings beleuchte auch einen ganz anderen Fakt, der so nicht nur in der VIP-Szene sondern überall – und auch täglich – passiert.

Frauen, die einst einer Frau den Mann, einer Familie den Vater ausgespannt haben, also seinerzeit selbst der Grund für SEINn Fremdgehen waren, sind auf einmal auch betroffen. Von der Untreue. Von SEINER Untreue.

Soll man (FRAU) da nun schadenfroh sein oder nicht?

Ist sicher weniger eine Frage als ein Gefühl. Eine Frau, die bereits erleben musste, dass ihr von einer anderen Frau der Mann ausgespannt wurde, er heimlich mit „ihr“ fremdging, wird wohl gar nicht anders können, als eine gewisse Schadenfreude zu verspüren. Oder zumindest ein wohliges „aha-Gefühl“ in ihrem Inneren registrieren. Ist auch absolut okay und zeigt mal wieder, dass alles im Leben gesühnt wird, jeder seine „Strafe“ bekommt. Gut, das Wort „Strafe“ ist vielleicht ein wenig zu derb ausgedrückt, aber dass was man anderen antut – so scheint es – kommt wie ein Bumerang zurück. Zu einem selbst. Immer.

Da braucht man nicht gläubig oder esoterisch angehaucht sein, das ist einfach so.

Eine Freundin von mir schwört drauf, dass solche Angelegenheiten vom „Universum“ geregelt werden.

Was auf den ersten Blick manchem vielleicht zu abgehoben erscheint, dem sei das Buch „Das Lola-Prinzip“ empfohlen. Dinge, die man selbst tausendprozentig so auch schon erlebt hat, werden dort logisch erklärt.

Besagte Freundin schenkte es mir nämlich mal vor Jahren, als ich vor Liebeskummer fast verging. Ihre These – oder besser gesagt:  Aufmunterung – dazu lautete „Du wirst sehen, auch IHN erwischt es mal und er wird so belogen und betrogen, wie er es mit Dir jetzt tat“.

Ob dem besagten Mann das seinerzeit von meiner Freundin Prophezeite zwischenzeitlich widerfahren ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber durch Umwege habe ich schon läuten hören, dass ihn anderes Unangenehmes ereilte. Was mein Inneres eben auch mit einer gewissen kleinen Genugtuung registrierte…

Und genau das ist dieses Prinzip! Man kann auch vom „Bumerang-Effekt“ sprechen: wer anderen weh tut, muss früher oder später selbst damit rechnen, vor böse Tatsachen gestellt zu werden. Aber zurück zu den betrogenen Frauen, den untreuen Männern: selbst in meinem Umfeld habe ich es schon erlebt, dass Frauen, die heimlich die Geliebte eines Mannes waren und eines Tages tatsächlich den Triumph – sprich: den offiziellen Status an seiner Seite – errangen, irgendwann selbst feststellen mussten: er geht (wieder) fremd. „Erfolgreiche“ ehemalige Geliebte werden also ganz oft irgendwann selbst zur Betrogenen. Keine Seltenheit und irgendwie auch logisch.

Denn – wir wissen es alle – wer einmal fremd geht, belässt es nicht dabei. Siehe Hollande. Auch er betrog ja seine Frau vor Jahren mit Trierweiler. Nun hat diese das Nachsehen und ist mit seiner Untreue konfrontiert. Die einstige Geliebte Trierweiler hatte er fest an seiner Seite, nun ging er mit einer Schauspielerin fremd. Die Katze lässt das Mausen nicht!

Ein fast schon naturgemäßer Ablauf, auf den keine Frau der Welt einen Einfluss hat.

Und sei sie sich nach erfolgter Eroberung noch so sicher: „mich betrügt er nicht!“. Diese Gewissheit kann es nicht geben. Dafür aber sehr wohl die Wahrscheinlichkeit, dass, wer sich als Frau mit einem Fremdgeher einlässt, irgendwann selbst die Betrogene ist.

Frauen, die die heimliche Geliebte eines gebundenen Mannes sind, nun den Tipp zu geben, doch auf den „Secret-Status“ zu verzichten und sich erst gar nicht mit einem gebundenen Mann einzulassen, ist auch keine Lösung.

Zu individuell sind die (Kennenlern-)Geschichten, zu bunt das Gerede der Männer, die – wenn bereits mit einer anderen Frau fest zusammen – schnell das Blaue vom Himmel herunterlügen um in den Genuss einer Zweitbeziehung, einer Affäre, eines Doppellebens…zu kommen. So manche Frau weiß gar nicht mal, dass der Gute noch eine andere Beziehung, eine Partnerin, hat. Das erleben ja auch tagtäglich ahnungslos Betrogene auf www.wen-datet-er-noch.de , unserem exclusiven Service für misstrauische Frauen.

Tja, und die Frauen, die sich bewusst einen gebundenen Mann angeln? Soll`s ja auch geben.

Denen bleibt der Wink zu Frauen wie Trierweiler & Co. Nicht mehr und nicht weniger…!

Herzlichst,

Linda-Tabea Vehlen, auf Facebook unter:  https://www.facebook.com/#!/lindatabea.vehlen

Bildnachweis: Fotolia, http://de.fotolia.com/id/52823345, #52823345 – woman defending herself with her hands from the boomerang,

© vladimirfloyd

 

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