For the Broken HeartedOb prominent oder „Lieschen von nebenan“ – rund um die Themen „Seitensprung“ und „Fremdgehen“ gab es in den zurück liegenden Wochen wieder Schräges, Skurriles und auch Trauriges. Zudem hat ja das Thema „Untreue“ in den letzten Tagen ein gieriger Bischof für sich gepachtet, aber darum soll es hier nicht gehen.

Vielmehr um den Betrug, den Seitensprung, das Fremdgehen…im Zwischenmenschlichen. Was ja lange schon mein Spezialthema ist. Schauen wir nach Hollywood:
Nach diversen Statements á la „auseinandergelebt“ und „Differenzen“, die nach der Trennung von Richard Gere und seiner Partnerin lanciert wurden, deutet nunmehr doch alles drauf hin, dass Gere fremdgegangen ist. Er soll diverse Affären mit jüngeren Frauen gehabt haben. So heißt es… Kann natürlich kaum jemand nachprüfen. Aber es zeigt mal wieder, dass auch bislang skandalfreie Partnerschaften in der Promiwelt irgendwann nicht vom Fremdgehen verschont bleiben.

Das lässt ja – wie ich finde – das Saubermann-Image von Richard Gere ziemlich bröckeln. Denn durch seine Rollen ist er, zumindest bei vielen Frauen, schon irgendwo in der Schublade „sanfter, lieber, skandalfreier Typ“ gelandet. Am liebsten wäre man ja in dem Glauben geblieben, dass er nach „Pretty Woman“ für alle Zeit ein glückliches Dasein mit der sympathischen Ex-Hure führt. Alles das ist natürlich nur großes Illusionskino mit ausgeblendeter Wirklichkeit – klar!

Dass er aber jetzt auch zur Riege der Fremdgeher gehören soll möchte man eigentlich gar nicht so gern glauben. Scheint aber so zu sein und im Endeffekt ist auch der schöne Richard nur ein Mann…..Egal.

Dass selbst einige Frauen für das Fremdgehen plädieren, bewies dieser Tage die französische Schauspielerin Fanny Ardant, die frank und frei sagte, dass sie Untreue in Beziehungen für –man höre und staune!! – „wichtig“ hält.

Befremdlicher noch: sie outete sich gar als großer Fan der Untreue. Ihre Erklärung: durch die Gefahr von außen spüre ein Paar wieder, wie sehr es sich möge. Nun, für mich (und für viele Leserinnen sicher auch) eine eher befremdliche Einstellung. Dass „sich mögen“ sollte doch bitte ohne Fremdgehen und Lügen vonstatten gehen!

„Fremdgehen scheint eine Art Volkssport zu werden“ – so ist es auf einem Nachrichtenportal im Netz zu lesen. Über dieser Nachricht (deren Neuigkeitswert ja nun gegen Null tendiert, denn zum Volkssport ist die Untreue schon lange geworden), welch  Ironie: das Werbebanner des Versicherungskonzerns ERGO. Waren das nicht die, die ihre besten Vertriebsmänner zur Sex-Sause nach Budapest geschickt und damit einen Skandal provoziert haben? Ich möchte mir nicht vorstellen, was nach Bekanntwerden dieser fragwürdigen Aktion bei denen daheim ablief. Denn mit Sicherheit haben diese Männer ja auch Partnerinnen. Ob freilich heute noch, sei dahingestellt. Ich möchte mit keinem Mann zusammen sein, der solchen Veranstaltungen beiwohnt.

Und zu guter Letzt etwas aus der ganz skurrilen Abteilung: da fuhr doch glatt unbemerkt der Ehemann im Kofferraum seiner Frau mit, als diese zum heimlichen Date mit dem Geliebten düste. Dort angekommen ließ sich der blinde Passagier blicken und seiner Wut freien Lauf. Indem er die untreue Gattin verprügelte.

Tja, nicht die feine englische Art. Weder das eine noch das andere…

Womit mal wieder bewiesen wäre, dass auf dem Parkett der Untreue, der Lügen und des Fremdgehens die Emotionen niemals gezügelt werden können. Vor allem dann nicht, wenn man tatsächlich belogen oder betrogen wurde. Egal ob Mann oder Frau, arm oder reich, Promi oder „No name“: der Schmerz und das verlorene Vertrauen – Faktoren, die bei einem Betrug stets mit an Bord sind – tut allen gleich weh.

Zumindest denen, die aufrichtig lieben. Und das ist wohl noch immer die Mehrheit.

Herzlichst,

Linda-Tabea Vehlen, auf Facebook unter  https://www.facebook.com/#!/lindatabea.vehlen

Bildnachweis: Fotolia, #46100028 – For the broken Heart, Copyright: Matthew Benoit

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