Misstrauen – setzt es sich einmal fest, ist nur schwerlich wieder davon loszukommen.

Vor allem Frauen, die in einer noch frischen Beziehung mit einem Mann oder im „Kennenlern-Status“ sind, kennen das Gefühl, wenn irgendwann die Zweifel beginnen.

Für viele weibliche Singles, die im Internet nach dem Mann des Lebens suchen oder ihn dort kennengelernt haben, werden misstrauische Gefühle oft zu Dauerbegleitern.

Der häufigste Grund, hinter vielen Situationen eine andere Frau, Fremdgehen oder Lügen zu vermuten, sind wohl eigene schlechte Erfahrungen mit Männern. Begegnen einem diese im realen Leben schon nicht zu knapp, multiplizieren sich negative Erlebnisse beim Online-Dating oft um ein Vielfaches.

Wo FRAU mit vielen Männern Kontakt hat – im Internet zumeist – warten eben nicht nur angenehme &üuml;berraschungen.

Erlebnisse, sowohl im realen als auch im virtuellen Leben, die mit Betrug zu tun haben, mit Lügen und Hintergehen, sind prägend und wirken sich immer auch auf Begegnungen mit neuen Menschen, Männern wie Frauen, aus.

Auf dem Parkett der Zweierbeziehungen zwischen Mann und Frau können Eigenschaften wie Misstrauen oder Zweifel das rasche Ende der Partnerschaft bedeuten. Egal, ob sie berechtigt oder unberechtigt waren.

Wie aber umgehen mit den eigenen schlechten Gefühlen, die in erster Linie zunächst was mit einem selbst zu tun haben? Und ab wann ist das eigene Verhalten überdreht und total übertrieben?

Wer als Frau schon einmal oder mehrfach Männer kennen gelernt hat, die unehrlich waren und sich statt auf dem Meeting mit einer anderen Frau rumtrieben, wird mit Sicherheit bei einem neuen Mann, der schon in der Kennenlernphase abends kaum erreichbar ist, schnell misstrauisch sein.

Dabei ist aber vielleicht die Situation mehr als harmlos, weil der Neue eventuell ja im ländlichen Raum und dort im „Dauer-Funkloch“ lebt und man meist seine Mailbox dran hat! Etwas weit her geholt, aber es geht darum, dass man nicht immer gleich das Schlimmste vermuten muss.

Am besten empfiehlt es sich, abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln.

Und dann einfach reden.

Es spricht nämlich überhaupt nichts dagegen, wenn Sie einem neuen Mann gegenüber mitteilen, was Ihnen früher widerfahren ist und warum Zuverlässigkeit und eine gewisse Erreichbarkeit für Sie das A und O sind. Dabei muss das Erlebte und Vergangene nicht in allen Einzelheiten ausgebreitet werden, aber wenn Ihr neuer Anwärter auf den Platz an Ihrer Seite weiß, woran er ist, kann er Ihnen auch ein Stück weit entgegen kommen und sich darauf einstellen.

Freilich ohne dass Sie ab sofort Kontrollanrufe oder ??nachrichten nonstop auf ihn loslassen. Darum geht es natürlich nicht. Sondern in erster Linie um Vertrauen.

Vertrauen, um sich zu öffnen, sagen zu können, wie man gestrickt ist und Vertrauen in den anderen. Ohne das geht es nicht. Und eben manches Mal auch nicht ohne Enttäuschungen! Weil es, solange es Menschen – Männer! – gibt, immer Exemplare geben wird, die Vertrauen missbrauchen.

Die eben wirklich das Funkloch vorschieben und währenddessen mit einer anderen Frau im Restaurant sitzen. Oder vorgeben, im Meeting zu sein, während heiße Stunden mit der Zweitbeziehung angesagt sind. Kann alles passieren – muss aber nicht.

Sollten Sie in einer frischen Beziehung oder in der Kennenlernphase mit einem Mann sein und wiederholt Situationen erleben, in denen die Phantasie wahrscheinlich mit Ihnen durchgeht, beraten Sie sich am besten mit einer Freundin. Meist haben Außenstehende einen objektiveren Blick auf die Situation und können entsprechende Ratschläge geben.

Oft sieht man dann selbst gewisse Begebenheiten mit anderen Augen.

Natürlich ist aber ein gewisses Misstrauen angebracht, wenn Sie den betreffenden Mann NIE erreichen, er total unzuverlässig und womöglich noch in einer Singlebörse angemeldet ist.

Ist der Neue in Ihrem Leben aber beruflich sehr eingespannt und deshalb jobbedingt viel unterwegs, inklusive abendlicher Termine, und Sie vermuten hinter jeder seiner Aktivität, dass er fremdgeht, dann ist das Misstrauen schon recht übertrieben.

Auch wenn es eigentlich gar keinen Grund für Misstrauen gibt und Sie dennoch zweifeln, ist das kein gutes Zeichen. Meist sind in solchen Fällen Selbstzweifel und Ängste im Spiel. Zweifel, dass der andere die Verbindung vielleicht doch wieder löst und sich nach einer anderen umschaut. Zweifel, dass man dem anderen eventuell nicht genügt und vieles mehr. Ein breites Spektrum, für das es allerdings viele Coaches und Berater gibt.

Ein professioneller Blick auf bestimmte Situationen hilft oft weiter, deshalb lohnt sich der Gang zum Spezialisten sehr häufig.

Für alles andere gilt:

Hören Sie am besten auf Ihr Bauchgefühl.

Wenn vielleicht der Kopf sagt „„kann das denn sein, heute schon wieder ein abendlicher „Auswärts-Termin“?““ und der Bauch bleibt völlig entspannt, dann ist das ein Zeichen, dass man sich wahrscheinlich nur selbst verrückt macht und das Haar in der Suppe auf „Teufel komm`raus“ finden will.

Manchmal allerdings scheint alles in bester Ordnung zu sein und der Bauch gibt dennoch ungute Signale. In solchen Momentan einfach mal in sich reinhören und sich mit der Situation um die es geht, auseinandersetzen.

Meist wird schnell klar, ob Misstrauen angebracht ist oder nicht.

Bei einem schlechten Bauchgefühl zeigen die Erfahrungen, dass die eigene Intuition fast immer dazu führt, im Endeffekt die richtige Entscheidung zu treffen.

In dieser Thematik sind übrigens viele Nutzerinnen des Treuetestportals www.wen-datet-er-noch.de Expertinnen, denn die Entscheidung für einen Treuetest beruht so gut wie immer auf einem gewissen Bauchgefühl, einer unguten Ahnung….!

Herzlichst,

Linda-Tabea Vehlen auf Facebook unter http://www.facebook.com/home.php#!/

Bildnachweis: Fotolia, #2195307

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