In der Liebe ist es manchmal zum Verzweifeln, davon wissen die meisten Frauen ein Lied zu singen.

Sogar Beyoncé – die weltweit bekannte Sängerin, und das im wortwörtlichen Sinn!

Einer Künstlerin, die viele Millionen schwer ist, geht es, wie „Lieschen Müller“ von nebenan. Sie wird von unzähligen Männern auf der ganzen Welt angehimmelt, aber der eigene Partner – der ging fremd.

Selbst der SPIEGEL berichtete kürzlich über die prominente Untreue (Beyoncés Partner ist der ebenso bekannte Jay-Z), die Beyoncé sogar öffentlich in ihren Songs verarbeitet.

Wie es scheint, hängt sie – verständlicherweise – sehr an ihrem Ehemann und ist tief verletzt, dass da wohl eine andere Frau im Spiel ist.

Dieser Fall beweist einmal mehr, dass es völlig unerheblich ist, ob man super attraktiv ausschaut, eine tolle Figur hat oder –wie hier – stinkreich ist: alles kein Garant, DEN Traumpartner für sich zu gewinnen oder zu halten.

Das kennen auch sehr gut aussehende Frauen von nebenan nur zu gut.

Denn dieses ungeliebte Phänomen ist den meisten schon in vergangenen  Diskozeiten begegnet. Oft hatte man einen bestimmten „Schwarm“, machte sich für diesen schick und hoffte, dass er einen zum Tanzen aufforderte oder man vielleicht an der Bar mit ihm ins Gespräch kommt.

Nicht selten blieb es aber bei dieser Vorstellung, weil sich der Traumtyp anderweitig orientierte – und eine andere Frau anbaggerte.

Man selbst war enttäuscht und musste sich zudem noch mit irgendwelchen pickligen Typen rum schlagen, die einen – statt des angehimmelten Typen – umschwirrten.

Schon damals wird sich manche junge Frau, wie wohl heute auch Beyoncé, gefragt haben: „warum ausgerechnet die – warum interessiert er sich nicht für mich?“. Oft war die Enttäuschung groß und der jugendliche Liebeskummer kaum zu bändigen.

Man kam da irgendwie durch und hoffte auf bessere Zeiten.

Allerdings ist dieses Phänomen zeitlos, viele Leute begegnen ihm beim späteren Dating – Onlinedating oder Kennenlernen im realen Leben – wieder.

Was sich früher im schummrigen Diskolicht abspielte, spielt sich nun, wo man erwachsen ist, ganz genauso wieder ab. Nur dass das Parkett ein anderes ist.

Tanzschuppen zum Kennenlernen werden – zumindest bei Singles ab Mitte Dreißig und aufwärts – abgelöst durch Singlebörse, Arbeitsplatz, Fitness-Studio oder auch die gute alte Kontaktanzeige. Zum Beispiel. Es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten mehr, jemanden kennenzulernen, ganz klar.

Nehmen wir einfach das Beispiel „Singlebörse“:

Man wird von mehreren Männern angeschrieben und begibt sich mit einigen in Kontakt.

Es beginnt das übliche hin- und her mailen, irgendwann geht man zum Telefonieren über, trifft sich.

Im Zeitrahmen der ersten ein, zwei Dates handhaben die meisten Frauen (und Männer) es so, dass sie sich nicht selten gleich mit zwei oder drei potentiellen Kandidaten oder Kandidatinnen verabreden. Ist völlig legitim und für viele gestresste Singles von heute nur logisch.

Da kann schon mal eine ganze Woche zum „Dating-Marathon“ werden: Dienstag Verabredung mit Matthias, Donnerstag mit René und Samstag mit Marko.

Die Erfahrung zeigt, dass sich – zumindest bei Frauen – recht rasch ein „Favorit“ herauskristallisiert, nicht selten gibt es bei mehreren Dates durchaus DEN einen, der bei IHR echtes Bauchkribbeln auslöst.

Und die zwei anderen, die sie als nichtssagend empfindet – Wiederholungsdate ausgeschlossen.

Und da gehen die Komplikationen meist schon los.

Denn – Sie ahnen es vielleicht -: Nachrichten von genau DEM Schwarm, bei dem man ein Zeichen herbeifiebert – die  bleiben aus. Wer sich meldet sind die anderen beiden Kandidaten.

Tja, nur allzu stark kann heutzutage das Dating in der Singlebörse an die Zeit unter der Disco-Kugel erinnern. Der Schwarm zeigt einem die kalte Schulter, man selbst fühlt sich – völlig zu Unrecht zwar, aber das blendet FRAU in dem Moment aus – wie das „hässliche Entlein“.

Gerade die – eingangs erwähnten – attraktiven Frauen, denen solche Erlebnisse bei Dating und Kennenlernen schon auch häufig widerfahren, zweifeln in solchen Situationen sehr an sich. Wohl dem, der dann eine gute Freundin zur Stelle hat, die das angeknackste Selbstbewusstsein wieder kitten kann.

Um beim Beispiel der Künstlerin Beyoncé zu bleiben, die heraus gefunden hat, dass ihr Mann fremd geht:

auch im realen Leben sind es oft die hochattraktiven, supersympathischen und – nicht selten – gut verdienenden Frauen, die erleben müssen, dass der Partner fremdgeht oder der Typ, mit dem  man gerade erst kürzlich eine Beziehung eingegangen ist, schon wieder bei Singlebörsen & Co. fremd klickt.

Dass man es als betrogene Frau überhaupt erfährt, liegt sowohl am Zufall, als häufig auch an eigenen Nachforschungen, die Frauen, die das Gefühl haben, dass er fremd geht oder sie belügt, vornehmen.

Das Fremdgeher- und Lügner-Aufdeckportal www.wen-datet-er-noch.de hat sich hierfür im Netz als eine stark frequentierte Anlaufstelle misstrauischer Frauen entwickelt, die hier per Mausklick herausfinden können, ob er untreu ist, eine andere Frau (oder mehrere andere Frauen) im Spiel sind.

Von Prominenten erfahren wir in solchen Fällen meist über die Medien, „Frauen von nebenan“, denen das passiert, suchen oft im Internet, in Foren oder auf entsprechenden Blogs und Portalen, nach Rat und Erfahrungsaustausch.

Was immens tröstend sein kann, denn hier treffen sie meist auf viele andere Frauen, die das ungeliebte Phänomen: „den, den man (FRAU) will, DER will einen nicht“ auch kennen und es aus ihrer Erfahrung schildern.

Ein Riesenvorteil, möchte ich mal meinen, denn wenn man ehrlich ist:

damals, zu Zeiten unter der sich drehenden Discokugel, als der Schwarm einem die kalte Schulter zeigte, da dachte man doch, die Welt geht unter! Und hatte das Gefühl, man sei die einzige auf der Welt, der das passiert.

Dem Web sei Dank, reicht heute eine einzige Suchkette zu diesem Thema bei Google und ein Heer an Leidensgenossinnen offenbart sich.

Auch für Leute mit großem Liebeskummer ist das zumindest ein klein wenig Balsam auf die traurige Seele, denn: „geteiltes Leid, ist halbes Leid“.

Und: auch wenn Beyoncè & Co. mit dem Leben der normalen Frau nichts zu tun hat – interessant zu wissen, dass auch solchen Leuten oft die kalte Schulter im Reigen von Partnerschaft und Beziehung gezeigt wird, ist es allemal!

Herzlichst,

Linda-Tabea Vehlen, auf Facebook unter: https://www.facebook.com/lindatabea.vehlen

Bildnachweis: Fotolia. https://de.fotolia.com/id/88047635

Datei: #88047635 | Urheber: Markus Bormann

 

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.