So kurz vor dem Valentinstag wird die eine oder andere Singlefrau überlegen, mal wieder zu daten, um einen Mann kennenzulernen.

Oder ist vielleicht sogar mittendrin und steht vor dem Abschnitt, den Frauen, die eine gewisse Dating-Erfahrung haben,  oft gar nicht mögen:

die Kennenlernphase.

Natürlich kann sie aufregend, überwältigend und himmlisch sein – wenn`s gut läuft.

Aber der Normalfall ist das nicht, schon gar nicht beim Onlinedating. Die riesige Auswahl an Kontakten, die unzähligen Single- und Flirtbörsen – nicht wenige Männer fahren lange mehrgleisig oder/und sind Mitglied in allen möglichen Datingbörsen.

Am Anfang steht aber erst mal das Date. Läuft das für beide Seiten gut, dann kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass die Kennenlernphase beginnt.

Und sie beginnt normalerweise dann, wenn nach einem ersten Treffen der Kontakt beiderseitig rege fließt und seitens des Mannes ehrliches Interesse an weiteren Treffen und gemeinsamen Unternehmungen signalisiert wird.

Natürlich weiß zu diesem Zeitpunkt niemand, ob das Ganze eine Beziehung wird, deshalb nennt man diese Phase ja auch Kennenlernphase. Sie ist halt nur so heikel – und oftmals gefürchtet – weil sich in diesen Wochen entscheidet, ob echtes Interesse da ist oder ein Kandidat doch falsch spielt.

Leider stellt sich das, vorrangig bei Singlebörsen-Männern, nur viel zu oft heraus, platzt der Traum einer festen Beziehung.

Floppt eine Kennenlernphase, ist der Ablauf eigentlich immer gleich, auch die miesen Tricks ähneln sich.

Die ehrliche Schiene fährt kaum jemand. Das heißt, dass es wenige Männer gibt, die einige Zeit mit einer Frau (und dann auch nur mit dieser EINEN Frau!) daten und dann offen und ehrlich sagen, dass die Gefühle doch nicht ausreichen, der allerletzte glühende Funke nicht übergesprungen ist.

Vielmehr ist plötzliche Funkstille und ein absolutes „nicht-mehr-melden“, von jetzt auf gleich, nur allzu oft an der Tagesordnung.

Das ist auch der Grund, warum viele Frauen, die das Abenteuer Kennenlernphase schon ein paar Mal mitgemacht haben, davor zurückschrecken, nach einer gewissen Phase als Single, wieder zu daten.

Oft ist die Angst vor einer Enttäuschung groß, zudem hat nicht jede die Nerven, das elende „Warum-meldet-er-sich-nicht-oder-immer-so-spät?“-Spiel mitzumachen.

Und auch die Befürchtung, dass ER auch in einer intensiven, fortgeschrittenen Kennenlernphase, die eher schon als Beziehungsauftaktphase zu sehen ist, munter weiter datet und sich heimlich mit anderen Frauen trifft, ist weit verbreitet – zu Recht! Viele Singleladies wollen sich das nicht (mehr) antun, verständlicherweise.

Die meisten haben mit diesem miesen Spiel leider schon so ihre Erfahrungen gemacht – sich jedes Mal wieder aufs Neue auf eine Kennenlernphase einlassen, strengt  viele Frauen deshalb an.

So hören wir es auch immer wieder, wenn wir mit Nutzerinnen unseres Lügner- und Fremdgeher-Aufdeckportals www.wen-datet-er-noch.de sprechen. Das „mehrgleisig fahren“ in der Kennenlernphase, sich nebenbei andere Frauen „warmzuhalten“ (oder selbst auf die „Warmhalteplatte“ gesetzt zu werden) hält viele Frauen davon ab, sich wieder in die Weiten des Onlinedatings zu begeben.

Nach dem, was wir von Frauen in Sachen Kennenlernen, Dating und Singlebörsen kommuniziert bekommen, sind diese unangenehmen Begleiterscheinungen fast nur beim Dating im Internet zu finden.

Zwar spielen auch im realen Leben, beim Offline-Dating, nicht wenige Männer falsch, aber miese Tricks sowie Lug und Trug sind doch eher ein Phänomen des digitalen Kennenlernens. Was wohl daran liegt, dass eben die Auswahl so groß ist und auch –zig Männer mitmischen, die gar nicht Single sind. Online kann man(n) sich ja erst mal als jemand darstellen, der man gar nicht ist.

Also ist es absolut kein Wunder, dass so viele Kennenlernphasen floppen.

Was aber tun, wenn man sich als Frau wieder nach einem Partner sehnt und auch nur auf Onlinedating zurückgreifen kann? Sei es, weil man ländlich wohnt, beruflich viel unterwegs ist oder sich im realen Leben kaum Möglichkeiten bieten, einen Mann kennenzulernen.

Nun – eigentlich ist es ganz einfach:

man (FRAU) sollte im Vorab einkalkulieren, dass die Kennenlernphase (oder auch mehrere Kennenlernphasen) floppen kann!

Wichtig ist, sich nicht an der Nase herumführen zu lassen und rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Sprich: kommt es dazu, dass ER nur noch spärlich von sich hören lässt oder/und Nachrichten kaum oder erst sehr spät beantwortet und das Kennenlernen nicht forciert, sollten SIE das Zepter in die Hand nehmen und die Sache für sich als beendet erklären, gern auch gleich IHM gegenüber.

Die meisten Frauen kennen das aus schlechten Erfahrungen:

oft hofft man noch, dass alles ein Missverständnis ist oder der betreffende Kandidat gerade viel zu tun hat, seine Gefühle vielleicht (noch) nicht ausdrücken kann, und, und, und…..Hoffnungen und Gedanken, die sich meist niemals – die meisten Frauen kennen das – bestätigen und einem die Lebenszeit rauben!

Sowas braucht keine Frau in ihrem Leben! Ziehen Sie bei solchen oder ähnlichen Situationen die Reißleine und schauen Sie sich weiter um.

Selbst wenn Sie mehrmals durch floppende Kennenlernphasen gehen müssen: aufgeben sollte keine Option sein, wenn man ernsthaft einen Partner sucht!

Zwar tummeln sich in den Weiten der digitalen Welt viele schräge Vögel in den Singlebörsen, aber natürlich nicht nur. Die Chance, irgendwann doch noch auf ein männliches Pendant zu stoßen, ist durchaus da – geben Sie deshalb bloß die Hoffnung nicht auf!

Es lohnt sich fast immer!

Bildnachweis: pexels.com

 

 

One Thought on “Kennenlernphase – wenn sie floppt

  1. Dietrich on 10. August 2017 at 19:05 said:

    Als Man habe ich die Kennenlernenphase als ein ständiges Schwingen zwischen den Höhe- und Tiefpunkten erlebt. Man geht hoch, wenn das Ganze erst am Anfang ist und wird in die Tiefe geworfen, wenn daraus trotz aller Erwartungen nichts wird. Oder wenn die Frau einfach aufhört, auf Emails zu antworten, oder aber die nächste Verabredung ablehnt ohne es klar zu sagen, dass sie nicht nur diese Woche, aber auch nächste und übernächste kaum Zeit hat. Vieles (nicht alles!), was Sie schreiben, finde ich richtig und es ist mir auch klar, dass die Männer in mancher Hinsicht schlechter als Frauen sind (durch Kulturprägung, nicht von Natur her…), aber wir Männer sind schließlich nicht die Einzigen, die miese Sachen tun. Viele Grüße.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation