Gerade frisch via BUNTE-Newsletter hereingeflattert: Britta Assauer schreibt einen offenen Liebesbrief an ihren Mann und möchte ihn zur Rückkehr bewegen.

Man liest das und fragt sich, was das soll?

Wer die kürzlich im Zweiten ausgestrahlte Reportage zur Alzheimer-Erkrankung des Ex-Fussballmanagers gesehen hat, dem ist sicherlich die sehr bestimmte Aussage von Aussauer, dass es mit Britta vorbei sei, nicht entgangen.

Der Mann mag Alzheimer haben, aber dass er so gar nicht mehr weiß, was er tut, soweit ist es sicher noch nicht.

Dass sich nun Ehefrau Britta mit dem Thema der Trennung öffentlich auseinandersetzen möchte, wirkt unwürdig und billig. Davon mal abgesehen, dass wohl die meisten von uns gar nicht mitbekommen haben, woher diese Frau auf einmal an Assauers Seite auftauchte und man gar nicht weiß, wer sie wirklich ist, scheint sie eine Person zu sein, die die Öffentlichkeit liebt.

Es wäre nicht verwunderlich, wenn sie als nächstes am Tisch des Promi-Dinners Platz nimmt. Das Format ist ja bekannt dafür, mit „aus-der-Versenkung-Promis“ und Leuten, die mit bekannten Personen liiert oder mal am Vorsingen in ´ner Castingshow waren, aufzuwarten.

Sich in die Öffentlichkeit zu drängen, ist nicht per se verwerflich, doch muss man im Bezug auf eine ernsthafte Erkrankung die große (Medien-)bühne suchen? Wohl kaum!

Es gibt ganz bestimmt andere Möglichkeiten, hier auf familiärem Territorium diskret und klug zu agieren. Warum nur schaffen das so viele Menschen, die selbst nicht prominent sind, aber eine Beziehung zu einer prominenten Person haben oder hatten, nicht? Ist es der Reiz, sich selbst einem Millionenpublikum zu präsentieren, werden sich Vorteile versprochen oder will man – wie es sich hier bei dieser Britta fast aufdrängt – einfach bekannt werden, um selbst mehr Vorteile im Leben zu haben? Man weiß es nicht.

Man weiß aber sehr wohl, dass ein Mensch mit einer Alzheimer-Erkrankung und seine Angehörigen alles brauchen – nur nicht Leute, die auftreten wie Britta Assauer.

Die Familie wird sich jetzt mit einer neuen Lebenssituation auseinandersetzen müssen. Und wenn hierfür die Tochter Assauers und seine einstige Büroleiterin eine Atmosphäre schaffen, in der sich der einstige Supermacho wohlfühlt, dann ist es in Ordnung.

Einen Nebenschauplatz in der Boulevardpresse aufzumachen, wie es seine jetztige Ehefrau tut, zeugt von wenig Klugheit, geschweige denn Weisheit. Die PR-Trommel auf Kosten eines Kranken zu rühren, damit man am besten selbst noch profitiert, verdient nur eines: die rote Karte!

Deshalb ein Rat an Assauers Frau Britta: die Kunst des sich zurück Nehmens erlernen. Am besten schnell!

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